11.11.2011

Volksabstimmung am 27.11.2011

Liebe Kelterner,

Ende November bittet unsere Landesregierung Sie in die Wahlkabine. Am 27.11. 2011 dürfen Sie über das Ausstiegsgesetz zu Stuttgart 21 entscheiden. Dies ist die erste Volksentscheid auf Landesebene überhaupt. Kaum ein anderes Thema das je den Bürgern zur Entscheidung vorgelegt wurde, hat einen derartig großen Schweif an Information und Desinformation durch alle Institutionen unseres Gesellschaft hinter sich hergezogen.

Die Schlichtungsrunden, Debatten und öffentliche Dialoge wurden von einigen Hauptprotagonisten bereits zu Musterbeispielen für die Bürgerbeteiligung in künftigen Zeiten erklärt, aber ein essentiell wichtiges Bauteil davon steht noch aus: die Entscheidung des Volkes und die Bindung der Politik an diese Willenserklärung.

Wir in Keltern (WiK) haben Sie schon mehrfach auf die Wichtigkeit der Einmischung des Volkes in ihre eigenen Interessen, die Einrede in die Entscheidungen der Politik hingewiesen. Bürgerentscheide sind in Baden-Württemberg schwierig, weil die Regelungen vorsehen, daß unter bestimmten Umständen das Ergebnis nicht bindend ist. In diesem Fall liegt auch noch ein besonders delikater Fall von Machtmissbrauch durch Parlamentarier vor. Die mit dem Slogan „die Liberalen“ firmierende FDP hat sich vor einiger Zeit gegen eine Verbesserung der Situation in diesem Bereich, unter Hinweis auf „aktuelle tagespolitische Themen“ (S21) gestemmt. Hier werden also eindeutig Wahlprogramme und Verbesserung der Bürgerrechte zugunsten persönlicher Interessen der Abgeordneten zurückgestellt.

Desweiteren stellen wir fest, daß S21 einen typischen Fall verkörpert, welche Folgen es hat, wenn ein Land über Jahrzente hinweg ein und dieselbe Lobby unkontrolliert schallten und walten kann. Eine solche Regierungsstruktur übergeht sorglos geologische Gutachten, Denkmalschutz, benötigt keine Abrissgenehmigungen und spekuliert mit Grundstücken die jemand anderem gehören, kurzum: es scheinen nicht die gleichen Gesetze für alle zu gelten.

Die bei der Volksabstimmung gestellte Frage bezieht sich auf das vorgelegte Ausstiegsgesetz. Das bedeutet bei Annahme des Gesetzes (=Ja) wird das Land aus dem S21 Projekt aussteigen und stattdessen würde dann wohl K21 gebaut. Es sprechen sicherlich viele Gründe für die eine, wie auch für die andere Variante. Anstatt Sie einseitig für ein Modell begeistern zu wollen, wollen wir Sie ermutigen, sich eine eigene Grundlage für Ihre Entscheidung zu schaffen. Bitte informieren Sie sich unabhängig und ausführlich über die Modelle Stuttgart21 und Kopfbahnhof21.

Gehen Sie am 27.11.2011 zur Wahl oder nutzen Sie Ihre Möglihchkeit zur Briefwahl! Denken Sie bitte daran wieviele Menschen sich schon seit Jahrzehnten dafür einsetzen, daß es überhaupt Volksabstimmungen gibt. Ihre abgegebene Stimme ist in dieser Hinsicht bereits ein großer Erfolg und ermöglicht, daß sich für dieses Jahr endlich der verdiente Weihnachtsfrieden über das Ländle legen kann.


24.03.2011

Liebe Kelterner,

kurz vor der Landtagswahl wollen wir Sie aufrufen unbedingt zur Wahl zu gehen. Machen Sie sich vorher auch Gedanken darüber was Sie tatsächlich mit Ihrer Stimme verändern können. Weiten Sie Ihre Einflußmöglichkeiten als Souverän in diesem Staat aus, indem Sie sich mit Mitteln der direkten Demokratie ausstatten.

Direkte Demokratie

Wir haben jüngst in der anhaltenden Kontroverse über das Projekt Stuttgart21 das beste Beispiel vor Augen, wie Fakten dem Bürger vorenthalten und an seinem Willen vorbeiregiert wird. Die strikte Weigerung den Bürger an der Entscheidungsfindung zu beteiligen, hat die Situation zum Eskalieren gebracht. Wir in Keltern setzt sich schon lange für Verfassungselemente ein, die dem Volk direkten Einfluß auf die Politik ermöglichen. Im oben genannten Fall hat erst die Bildung eines runden Tisches zur Schlichtung hat die Spannungen entschärft. Das selbe hätte man auch mit einem Bürgerentscheid erreichen können und dabei wäre auch gleich eine klare Entscheidung gefallen.

Manche Politiker zeichnen sich dadurch aus, daß sie noch vor einer Woche Kernkraft als sicher und alternativlos dargestellt haben und schon diese Woche das Gegenteil behaupten. Eigentlich ist es nicht notwendig, daß sie ihr Fähnchen derart in den Wind hängen. Schaffen Sie mit Ihrer Stimme bei der Landtagswahl die Möglichkeit der Politik Ihren Kurs aufzuzeigen. Ersparen Sie den Mandatsträgern die Belastung darüber Gedanken machen zu müßen was ihrem Volk gefallen würde.

Bei Themen wie Atomkraft und Gentechnik befinden wir uns in einem Zeitalter der richtungsweisenden Entscheidungen. Laut aktuellen Umfragewerten befürworten nur 20% der Bevölkerung die Nutzung dieser Technologien, in den Parlamenten zeigt sich das die gegenteilige Gemengelage. Dort befürworten 80% der Abgeordneten eine weitere Nutzung.

Wie sieht die Lage aktuell bezüglich Volksentscheiden in Baden-Würrtemberg aus? Kurz gesagt: sehr schlecht. Um ein Volksbegehren zu starten, müßten sich innerhalb von 2 Wochen ca. 1,2 Millionen Wahlberechtigte in ihre Einwohnermeldeämter begeben und eine Unterstützungserklärung abzugeben. Dazu käme dann noch ein Zustimmungsquorum bei der Abstimmung von 25% und bei Gesetzesänderungen ist es sogar noch höher. Zum Vergleich hat erzielte die CDU als Wahlsieger der Landtagswahl 2006 lediglich 20,8% der möglichen Stimmen erhalten, d.h. hier haben die mächtigen Parteien nicht einmal das geschafft, was von den Bürgern gefordert wird.

Zur Verbesserung von direkter Demokratie in Baden-Württemberg läuft aktuell eine Kampagne von Mehr-Demokratie e.V. im Land. Dazu wurden alle Kandidaten zu ihrem Standpunkt befragt und darüber hinaus Vergleiche zur Situation in anderen Ländern gezogen. Diese und weitere Informationen, finden Sie hier.

Wenn Sie der Meinung sind, Ihre Stimme hat zu wenig Einfluß auf das Geschehen, dann platzieren Sie diese Stimme auf dem Wahlvorschlag einer Partei, die direkte Demokratie befürwortet. So können Sie das Gewicht Ihrer Stimme erhöhen.

Wir in Keltern sehen die Einbeziehung der Bürger in verschiedenen Formen wie Volksbegehren, Bürgerentscheid, Bürgerbeteitigungshaushalte usw. in Zukunft als dringend notwendig an. Bitte überprüfen Sie, bevor sie Ihr Kreuz machen, welche Postion die von Ihnen favorisierte Partei zum Thema direkte Demokratie vertritt!

Mehr-Demokratie e.V


13.03.2011

Gentechnik und Verbraucherschutz

Sehr häufig wurden wir auf unsere Haltung zum Thema Gentechnik angesprochen und haben dabei einige Aufklärungsdefizite festgestellt. Das ist auch kein Wunder, denn den wenigsten ist überhaupt bewußt, daß das Ministerium für ländlichen Raum bei uns in Baden-Württemberg unter Herrn Minister Köberle auch für Verbraucherschutz zuständig ist. Da ist auch nicht viel Aktion in Sachen Gentechnik und Verbraucherschutz zu spüren.

Richtig ist, daß in den Regalen der Supermärkte und Discounter schon lange Zeit mittels Gentechnik hergestellte Lebensmittel liegen die von uns konsumiert werden. Beispielsweise besteht beim Verkauf von Milch keine Kennzeichnungspflicht, wenn die Kühe mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden. Da Sojabohnen der wichtigste Eiweißlieferant für Milchvieh sind und im Jahr 2010 weltweit auf 70% der Anbaufläche (Quelle: ISAAA) transgenes Saatgut verwendet wurde, kann man davon ausgehen, daß so ziemlich jeder schoneinmal damit in Berührung gekommen ist. Sollten Sie und ihre Familie dadurch überhaupt keine negativen Konsequenzen an sich gespürt haben freuen wir uns für Sie. Es droht aber eine noch viel gewaltigere Gefahr durch Gentechnik, die von vielen unterschätzt wird.

Zuersteinmal sind die Zielsetzungen der Genmanipulation klar: bessere Keimfähigkeit, höheres Wachstumspotenzial, bessere Durchsetzungsfähigkeit gegen Schädlinge und Konkurenzpflanzen. Daraus resultierende Eigenschaften der Pflanze beinhalten z.B. das die Pflanze tolerant gegenüber Schädlingsbekämpfungsmitteln ist bzw. selbst in der Lage ist diese Gifte zu bilden. Wenn man also „giften“ kann soviel man will ohne die Nutzpflanze zu schädigen, bzw. die Verantwortung dafür in die Hände der Pflanze gibt, gelangt natürlich mehr Gift in die Umwelt, also auch ins Trinkwasser. Spritzmittel die auch für Bienen und andere Nützlinge gefährlich sind, schädigen darüber hinaus andere Teile des Ökosystems, z.B. Obstbäume, Gemüse und Waldpflanzen.

Ebenso hat das gesteigerte Wachstumspotenzial negative Auswirkung auf unsere Trinkwasserqualität. Eine Pflanze die höheren Ertrag durch mehr Massezuwachs erzielen kann, benötigt logischerweise mehr Nährstoffe. Um die Ausnutzung dieses Potenzials zu optimieren, hat der Landwirt keine andere Wahl als Kunstdünger auszubringen. Dieser findet sich dann im Trinkwasser als höherer Nitratanteil wieder. Bei uns in Keltern liegt dieser Wert bei 14,9mg pro Liter, das ist zwar innerhalb der Richtlinien, aber unserer Meinung nach ganz schön hoch.

Nun stellen Sie sich vor, daß diese Pflanzen mit allen ihren Nachteilen, viel besser Keimen, sich viel besser durchsetzen und so unaufhaltsam unseren Lebensraum erobern werden. Wenn sie einmal Fuß gefaßt haben, verdrängen sie spielend andere Arten und bringen das natürliche Gleichgewicht durcheinander.

Wir in Keltern brauchen Verbraucherschutz auf dem Acker vor unserer Haustüre und nicht in der Konservendose im Supermarkt!
Bitte überprüfen Sie, bevor sie Ihr Kreuz machen, welche Postion die von Ihnen favorisierte Partei zum Thema Gentechnik und Verbraucherschutz einnimmt.

TRANSGEN -Transparenz für Gentechnik bei Lebensmitteln
Trinkwasseranalyse Gemeinde Keltern
Aktuelle Kampange zu Gentechnik im Saatgut von CAMPACT


03.03.2011

Liebe Kelterner,

Am 27. März dieses Jahres stehen wieder einmal Landtagswahlen an. Da Wir in Keltern (WiK) uns nicht mit den anstrengenden Wahlkampfaufgaben beschäftigen müssen, wollen wir stattdessen untersuchen, welche Folgen die Pläne und Versprechen der angetretenen Parteien für uns Bewohner der kleinen Kommunen haben werden. Die Ergebnisse und unsere Gedanken dazu möchten wir Ihnen, nicht ohne eine Spur Satire, hier an dieser Stelle mitteilen.

ENBW-Deal - Spekulationsgeschäfte mit Steuergeldern

Wie wünschen Sie sich das Ihre Landesfürsten mit Ihren Steuergeldern umgehen?

Diese Frage sollten Sie spätestens beantwortet haben, bevor Sie die Wahlkabine betreten. Wir werfen heute den Blick auf eine Transaktion, die unserer Vorstellung von verantwortungsbewußtem Umgang mit Steuergeldern radikal zuwiderläuft.

Das Land Baden-Württemberg unter Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) plant den Rückkauf von 45,01% der ENBW-Anteile von der französischen EDF. Welche Ziele werden damit verfolgt?

1. Ordnungspolitische Kontrolle: Das Land gewinnt durch den Rückkauf die Kontrolle über das Stromnetz und die Infrastruktur zurück. Dies ist ein fragwürdiger Schritt. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Infrastruktur besteht aus veralteter Technologie, z.B. Kernkraftwerke, die zuerst mit Steuergeldern gebaut wurden, dann für rund 4 Mrd. DM verkauft und jetzt wo sie abgeschaltet werden sollen, kauft man sie für fast 5 Mrd. € zurück.

2. Gewinnerzielung besteht eine solche Absicht?

Das Land gründet eigens für diesen Zweck die Neckarpri GmbH. Diese kauft die ENBW Anteile mittels Kredit, finanziert durch Anleihen, für die das Land bürgt. Die GmbH soll die Aktienpakete „mittelfristig“ an der Börse verkaufen. Somit besteht überhaupt nicht die Absicht das Unternehmen zu halten und die Profite einzustreichen. Der Weiterverkauf ist von vorne herein eingeplant. Für die Anleihenkäufer sollen laut Finanzquellen ca. 3% Rendite garantiert sein. Bei einem Reingewinn von 1,8 Mrd. € durch das Unternehmen, läge die Dividende bei 1,53€/Aktie. Zur Deckung der Finanzierung der Anleihen wäre eine Dividende von 1,25€/Aktie notwendig. Das heißt bei gleichbleibender Geschäftslage wäre ein Gewinn von 0,28€/Aktie zu verbuchen. Neue Kosten entstehen der ENBW jedoch in Zukunft durch die Brennelementsteuer und die Abgabe für den Fond zur Förderung der erneuerbaren Energien. Beides zusammen ergibt geschätzte 500 Mio. €/Jahr, also ein Gewinneinbruch von ca. 28%. Übertragen wir diese 28% einfach hypothetisch auf die Dividende, bleiben mit 1,10€ pro Aktie, nicht mehr die erforderlichen Mittel zur Bedienung der Anleihen.

Der Kauf wird nicht zulasten des Steuerzahlers gehen” , Stefan Mappus, CDU.

In diesem Zitat sagt Ihnen Ihr Landesvater doch im Grunde genommen nichts anderes, als daß er auf positive Gewinne und Kursentwicklungen spekuliert um den Steuerzahler als Bürgen schadlos zu halten. Wer möchte bei diesem Geschäft Aktionär sein und wer lieber Anleiheneigentümer? Wir Steuerzahler werden nicht vor diese Wahl gestellt. Für uns steht durch die gütige Fürsorge unseres Ministerpräsidenten die Rolle als Bürge für die Spekulationsgeschäfte anderer fest.

Wir in Keltern haben einen Verdacht wozu dieser Verkauf wirklich dienen soll: Im Zuge der Wirtschaftskrise, haben die Geschäftsbanken von den Zentralbanken eine größere Summe vom günstigen Zins von 1% erhalten. Dieses Geld sollte ursprünglich als Kredit der angeschlagenen Wirtschaft zugute kommen. Die Banken haben einen Löwenanteil davon für 2,2% rückangelegt, d.h. auf dem Kapitalanlegermarkt sind auf absehbare Zeit nur Renditen unter 2,2% zu erzielen. Mit Transaktionen wie dem ENBW Deal versuchen unsere Politiker Anlageformen mit höherer Rendite zu schaffen. So werden Realgüter wie die ENBW zu lukrativen Spekulationsobjekten, für die die öffentlichen Haushalte bürgen. So hat sich die Politik in einen Sachzwang begeben, in dem ihnen der ENBW Rückkauf als alternativlos erscheint. Dieses Vorgehen halten wir nicht für sinnvoll. Ob nun die EDF, das Land Baden-Württemberg oder sonstwer mit den Aktienpaketen spekuliert, spielt erst einmal keine Rolle. Wer die Verantwortung für die Infrastruktur usw. tragen muß interessiert uns sehr wohl. Er sollte identisch mit demjenigen sein, der den Profit verbucht.

Bitte überprüfen Sie, bevor sie Ihr Kreuz machen, ob die von Ihnen favorisierte Partei Spekulation unter Zuhilfenahme von staatlichen, durch Steuergelder finanzierte Organe grundsätzlich ablehnt oder irgendwelchen versteckten Winkelzügen zugetan ist.


20.02.2011

Liebe Kelterner,

Am 27. März dieses Jahres stehen wieder einmal Landtagswahlen an. Da Wir in Keltern (WiK) uns nicht mit den anstrengenden Wahlkampfaufgaben beschäftigen müssen, wollen wir stattdessen untersuchen, welche Folgen die Pläne und Versprechen der angetretenen Parteien für uns Bewohner der kleinen Kommunen haben werden. Die Ergebnisse und unsere Gedanken dazu möchten wir Ihnen, nicht ohne eine Spur Satire, hier an dieser Stelle mitteilen.

Atomkraft und der ENBW-Deal

Das Thema Atomkraft hat uns bereits längere Zeit beschäftigt. Aktuell zieht jedoch der Rückkauf der ENBW-Anteile von der französischen EDF, durch das Land Baden-Würrtemberg, die Öffentlichkeit in seinen Bann. Initiiert wurde dieses Geschäft (genannt der „ENBW-Deal“) durch Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU). Unabhängig von der Debatte um die Rechtmäßigkeit und Hintergründe dieser Transaktion, machen wir uns Gedanken über die Frage: Was bedeutet Atomkraft generell und im speziellen für Keltern?

Oberflächlich betrachtet könnten sich alle Bürger über die Verbesserung der Einkommenssituation des Landes freuen. Immerhin erwirtschaftete die ENBW im vergangenen Jahr einen Gewinn von 1,17 Mrd. €. Tatsächlich jedoch ist es ohnehin der Bürger selber, der diesen Gewinn per Stromrechnung bezahlt. Recherchen im Internet haben ergeben, daß von 161 möglichen Stromanbietern für Keltern, nur 6 den Strompreis der ENBW übertrafen. Das Geld wandert somit von Ihrer linken in Ihre rechte Hosentasche. Immerhin besteht so wenigstens eine kleine Chance, daß diese Unsummen in irgendeiner Art und Weise dem Gemeinwohl zu Gute kommen.

Die langfristige Strategie des Landes gibt uns jedoch Rätsel auf. Einerseits besteht zwischen Gesellschaft und Politik der Konsens zur Abkehr von der Atomkraft, anderseits besitzt die ENBW einen überproportional großen Anteil an Nuklearstrom (47% Nuklear, 29% Fossil, 24% Regenerativ). So gesehen kauft das Land für teures Geld ein Auslaufmodell und muß nochmal kräftig in den Kurswechsel investieren.

Viele Städte und Gemeinden besitzen eigene Energieversorger (z.B. SWP) die einen wertvollen Beitrag zum Gemeindeeinkommen und der Daseinsvorsorge leisten. Diese bekommen nun Konkurrenz, ausgerechnet durch das Land. Die Konkurrenzsituation war zwar vorher auch schon da, wird jetzt jedoch zusätzlich noch mit Steuergeldern befeuert. Ohnehin zielt das gesamte Projekt auf spekulative Gewinnabsicht an der Börse ab. Darüber werden wir in kürze einen ausführlicheren Artikel veröffentlichen.

Wir in Keltern denken, daß je näher sich Stromlieferant und Abnehmer sind, der Nutzen für beide steigt. Stellen Sie sich vor, die Bürger einer Kommune beziehen den Strom, ähnlich wie das Wasser, von Ihrer Gemeinde oder einer bürgereigenen Genossenschaft. Denken Sie genauso? Die Gemeinde Keltern ist augenblicklich Miteigentümer der KelternSolar IV GbR. Dies ist schoneinmal ein erfreulicher Anfang, der ausbaufähig ist.

Bitte überprüfen Sie, bevor sie ihr Kreuz machen welche Position die von Ihnen favorisierte Partei zum Thema: Energiemodelle der Zukunft hat!

Preisvergleich Stromanbieter bei Verivox
Stromwechsel zu Ökostromanbieter leicht gemacht bei "Atomausstieg-selber-machen"
Musterbeispiel EWS: Ökostromversorger in Bürgerhand


15.10.2009

Wie steht es um die Rechtschaffenheit unseres Zinssystems?

Obwohl unsere Regierung ihrem Volk weißmachen will, die Talsohle der Finanzkrise sei bereits durchschritten, strafen sie sich selber Lügen. Denn noch immer vergeben sie Milliarden von Euro als Staatshilfe für Unternehmen, noch immer laborieren sie an der Verstaatlichung maroder Banken und den Übernahmen großer Industriekomplexe wie z.B. Opel. Dabei übertreffen sich die Berichte über wegfallende Arbeitsplätze gegenseitig und auch die Spekulationsverluste der Investoren (siehe Stadt Pforzheim) und ihre Folgen sind weit davon entfernt absehbar, geschweige denn aufgearbeitet zu werden. Die Krise läßt uns nicht los, was wir bisher erlebt haben ist nur die Spitze des Eisbergs. So haben sich auch schon vor hunderten von Jahren, die Vordenker der Menschheit Gedanken über die drohende Problematik des Geldwesens gemacht und ihre Ergebnisse sahen in etwa so aus:

Wer auf Wucher gibt, Zins nimmt: sollte der Leben? Er soll nicht leben, sondern weil er solche Gräuel alle getan hat, soll er des Todes sterben; sein Blut soll auf ihm sein. Hesekiel 18, 13

Diejenigen, die Zins nehmen, werden dereinst nicht anderst dastehen als wie einer, der vom Satan erfasst und geschlagen ist, sodaß er sich nicht mehr aufrecht halten kann. Koran 2. Sure 275

Nicht zuletzt weil uns die Geschichte lehrt, daß die Menschen sich (vollkommen zurecht) von Höllenfeuer und Martyrium nicht einschüchtern lassen, halten Wir in Keltern eine solche Drohkulisse eher für kontraproduktiv. Stattdessen favorisieren wir eine behutsame Lösung, doch zuerst muß der Mensch die Ursachen dieser Mängel erforschen.

WiK ist eine sowohl von politischen Parteien als auch von Kirchen unabhängige Gruppierung, die sich für die geistige, soziale und ökologische Weiterentwicklung der Gesellschaft einsetzt. Dabei spielen für uns weder konfessionelle, ideologische oder ethnische Grenzen ein Rolle, solange die Motive allein die Verwirklichung von friedlichem Fortschritt der Menschheit zum Ziel haben. Extremismus gleich welcher Färbung lehnen wir strikt ab. Dieser angestrebte Fortschritt kann sich nur dann entwickeln, wenn die Problematik genau verstanden wird um daraus folgerichtige Konsequenzen für eine stabile Lösung ziehen zu können. Deswegen lädt WiK Sie regelmäßig zu Informationsveranstaltungen mit den unterschiedlichsten Themen ein. So auch am:

Zinssystem, Geldschöpfung und Spekulation - über die tieferen Ursachen der Finanzkrise, oder: Warum überall Geld fehlt“

ein Vortrag von Bernd Senf, Professor für Volkswirtschaftslehre an der FHW Berlin, Autor mehrerer Bücher und Publikationen

Schwerpunkt des Vortrags wird die allgemein verständliche Vermittlung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge in Bezug auf das bestehende Geldsystem und dessen zugrundeliegender Funktionsweise sein.

Samstag 24.10.2009, Einlaß: 09:00 Uhr, Rudolf-Steiner-Haus, Werner-Siemens-Straße 39, Pforzheim, Eintritt: 5€, Voranmeldungen erbeten an: geldschoepfung@yahoo.de. Es wird empfohlen die ersten 3 Vorträge von Prof. Senf vorher anzuschauen: Teil 1, 2, 3, 4,
Flyer 24.10 (PDF)
,
Plakat 24.10 (PDF),
Kurzinformation Geld (Word).


 

04.09.09:

Wie teuer ist Kernenergie wirklich?

Im Vorfeld der Bundestagswahl am 27. September haben die Atomlobby und einige der großen Parteien eine groß angelegte Medienkampagne gegen den 1998 beschlossenen Ausstieg aus der Nutzung von Kernenergie begonnen. In Massenmedien wird dabei vor allem das Argument herangezogen: „Atomstrom ist billiger und entlastet dadurch Wirtschaft und Privathaushalte“. Wer sich jedoch getraut diese Thematik genauer zu betrachten, dem dürfte auffallen, daß diese Aussage von oberflächlicher Sichtweise zeugt. Obwohl Wir in Keltern (WiK) bei dieser Wahl nicht antreten werden, möchten wir unseren Mitbürgern einige Informationen mit auf den Weg geben, die ihnen die Entscheidung erleichtert, ob eine Partei die den Wiedereinstieg in die Kernkraft fordert ihre Stimme verdient hat.

Für viele Menschen die wichtigste Frage, ist: „wie viel kostet Strom mich und meinen Haushalt?“. Ein sehr bekannter Energiemonopolist aus unserer Region dessen Atomstrom-Anteil bei rund 46% liegt, verlangt derzeit einen Grundpreis von 22,31 € pro Kilowattstunde. Unsere Recherchen haben ergeben, daß alle maßgeblichen Anbieter von kernenergiefreiem Strom mindestens 10% unter diesem Preis liegen. Somit ist die Frage für den Kleinverbraucher schon beantwortet. Informationen wie Sie Ihren Anbieter wechseln können finden Sie hier: Stromwechsel leicht gemacht!

Doch damit nicht genug verbergen sich noch versteckte Kosten, die der Steuerzahler zu tragen hat, z.B. genießen die Atomkonzerne einige beachtliche Privilegien:

1. Zum einen kassieren die Energiekonzerne jedes Jahr staatliche Subventionen und Forschungszuschüsse. Die EURATOM beziffert ihre Höhe auf aktuell 3.092 Millionen Euro, wovon Deutschland ungefähr 30% zu tragen hat.

2. Der Neubau von Kernkraftwerken wird durch staatliche Kredite bezahlt, z.B. aktuell in Finnland für 2,9% Zins (wie viel bezahlen Sie für ihren Neubau?).

3. Exporte von Atomanlagen, Materialien etc. werden vom Staat durch Hermes-Bürgschaften gedeckt und somit das unternehmerische Risiko auf den Steuerzahler abgewälzt.

4. Die deutschen Atomkraftwerke sind massiv unterversichert. Die von den Betreibern nachzuweisende Deckungsvorsorge liegt bei weniger als 0,1 Prozent der erwarteten Schäden.

5. Der Kernbrennstoff Uran ist bis zum heutigen Tag von jeglicher Steuer befreit.

6. Die Atomindustrie darf mit Zustimmung des Staates steuerfreie Entsorgungsrücklagen bilden. Im Jahr 1999 sollen sich diese auf schätzungsweise 35 Milliarden summiert haben, diese werden dann u.a. dazu genutzt im großen Stil durch Unternehmensaufkäufe in andere Branchen einzusteigen.

Gerade beim Thema Entsorgung versuchen sich die großen Monopolisten (E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall), jedoch klammheimlich zu drücken. Seit den 60er Jahren betreiben sie in Form eines Konsortiums, das unter dem Namen „Helmholtz Zentrum München“ firmiert, ohne Genehmigung das Endlager „Asse“ in Niedersachsen. Dort lagern in den maroden Stollen eines ehemaligen Salzbergwerkes rund 125.000 Fässer radiaktiver Abfall. Aktuelle Studien belegen, daß jeden Tag 11,8m³ Wasser in die Asse sickern, dies sind 11.800 Liter pro Tag, 4,3 Millionen Liter pro Jahr. Eine geplante Sanierung soll dieser Gefahr entgegenwirken. Doch plötzlich fühlt sich die Industrie nicht mehr zuständig die geschätzten Kosten in Höhe von 2,5 Milliarden Euro zu tragen, obwohl sie doch zur Entsorgung steuerfreie Rücklagen gebildet hat. Seit 1.1. 2009 ist nun das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Betreiber der Asse und damit der Steuerzahler Zahlmeister der Atomlobby.

Bei all diesen unüberschaubaren Kosten kommen wir zu dem Schluß, daß Atomstrom unter dem Strich wesentlich teurer ist als alle anderen Energieformen. Stellen Sie sich vor was der Staat mit diesen Unsummen stattdessen auf dem Bildungssektor tun könnte!

Wir möchten Sie an dieser Stelle noch einmal auf unsere Veranstaltung am 7. September um 19:00 Uhr im Gartenpavillon des Naturkostladen Weiler, Mühlbachstraße 9 aufmerksam machen. Dort zeigen wir den Dokumentarfilm: „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“. Der Film dauert etwa 45 Minuten und beginnt sobald die Lichtverhältnisse es zulassen. Der Eintritt ist kostenlos.

Weiterführende Links:

Über die Asse und Atommüll (PDF)
Behälter mit unbekanntem Inhalt (Süddeutsche)
"Glaubst du das Wirklich", Fakten zu Erneuerbaren Energien (PDF)


 

24.08.09:

Friedliche Nutzung von Kernenergie – gibt es soetwas?

Im Vorfeld der Bundestagswahl am 27. September haben die Atomlobby und einige der großen Parteien eine groß angelegte Medienkampagne gegen den beschlossenen Ausstieg aus der Nutzung von Kernenergie begonnen. Obwohl Wir in Keltern (WiK) bei dieser Wahl nicht antreten werden, möchten wir unseren MitbürgerInnen einige Informationen mit auf den Weg geben, die ihnen die Entscheidung erleichtern soll, ob eine Partei die den Wiedereinstieg in die Kernkraft plant Ihre Stimme verdient hat.

Bevor natürlich vorkommendes Uran in Kernkraftwerken eingesetzt werden kann, muß der Anteil des spaltbaren U235-Isotops von 0,7% auf 3-5% erhöht werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als „Urananreicherung“. Um den Einsatz in Atomwaffen zu ermöglichen wäre eine Anreicherung auf mindestens 85% U235 notwendig. Fakt ist jedoch auch, daß bei jedem Anreicherungsprozeß pro Tonne kraftwerktaugliches Uran, zwischen 5,5t und 10,8t abgereichertes Uran anfallen. In Deutschland besitzt die Firma Urenco (Standort: Gronau) zur Zeit eine Jahresproduktion von 2.100t angereichertes Uran, das entspricht mindestens 11.550t abgereichertes Uran als Nebenprodukt. Das ist in etwa die doppelte Menge wie beispielsweise China oder Japan produzieren. Dieser Begriff „abgereichertes Uran“ klingt sehr handlich und benutzerfreundlich, es ist jedoch ebenfalls radioaktiv und obendrein hochgiftig.

Die darin enthaltenen Isotope besitzen mitunter Zerfallszeiten von mehreren Millionen Jahren und eine Kontaminierung mit diesem Problemstoff kann bei Menschen zu Hautkrankheiten, Krebs und Erbgutschäden führen.

Doch sehr zur Freude der Brennstabindustrie hat sich eine Vermarktungslösung für eine weitere Nutzung dieses hochgiftigen Abfalls gefunden: Uranmunition.

Dabei wird der panzerbrechende Kern der Munition aus abgereichertem Uran hergestellt, das wegen seiner Härte und anderen physischen Eigenschaften verheerende Wirkung auf gepanzerte Ziele hat. Bei einem solchen Einschlag entsteht immer heißer Uranstaub, der nicht nur für das Ziel, sondern auch für die Umgebung (Menschen, Lebewesen, Grundwasser usw.) noch lange Zeit gefährlich bleibt. Diese Munition gehört seit den 80er Jahren zum Standard aller NATO-Armeen und wurde vor allem in den Kriegen der letzten Zeit (2xGolfkrieg, Jugoslawien, Afghanistan, Libanon) in großem Maßstab eingesetzt. Im Umfeld dieser Konflikte treten Fälle von Mißbildungen bei Neugeborenen, Erbgutschädigungen, Krebs u.ä. sowohl bei der Zivilbevölkerung, als auch bei beteiligten Soldaten dermaßen stark vermehrt auf, daß die Regierungen der kriegführenden Staaten große Mühe haben eine Verbindung zu Urankernmunition zu leugnen.

Der Versuch Urankernmunition durch die Vereinten Nationen zu ächten scheiterte 2005 an den Gegenstimmen von USA, Großbritannien, Frankreich und Israel.

Wir sehen also 2 wesentliche Fakten: die Technologie der Urananreicherung kann immer dazu genutzt werden Nuklearwaffen herzustellen und selbst wenn man Uran nur für Reaktoren herstellt, kann und wird es zu militärischen Grausamkeiten verwendet werden. Damit stellen wir fest: eine friedliche Nutzung von Nuklearenergie existiert nicht.


Damit Sie sich selber ein Bild von dieser traurigen Tatsache machen können, laden wir Sie am 7. September um 18:30 Uhr in den Gartenpavillon des Naturkostladen Weiler, Mühlbachstraße 9 ein. Dort zeigen wir den Dokumentarfilm: „Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra“ zu diesem Thema. Der Film dauert etwa 45 Minuten und beginnt sobald die Lichtverhältnisse es zulassen. Der Eintritt ist kostenlos.

Weiterführende Links:
Über die Asse und Atommüll
Behälter mit unbekanntem Inhalt
Stromwechsel leichtgemacht

Lesen Sie in einer kommenden Ausgabe: „Atomstrom ist preiswerter als Ökostrom“ - Von Wegen!


 

20.08.09:

Junge Union lädt zum Koma-Saufen ein

Informelles.de | Hochprozentiges für hohe Prozente bei der Kommunalwahl. So sieht der Wahlkampf für die Kommunalwahl am 30. August des Kreisverbandes der Jungen Union in Bochum aus: Jugendliche ab 16(!) Jahren sind zu einer Wahlkampfveranstaltung der feucht-fröhlichen Art eingeladen. Das ganze soll in einer Disko ab 22 Uhr stattfinden. Das besondere Angebot der Jungen Union dabei: 10 EUR zahlen und für 25 EUR trinken oder 15 EUR zahlen und für 40 EUR trinken. Die Preise für alkoholische Getränke auf dieser Wahlkampfparty sind dazu noch sehr moderat. Für 2 EUR gehen die Drinks über den Tresen.

Wenn das keine Aufforderung zum Koma-Saufen ist, was dann? Und man beachte das angegebene Mindestalter von 16 Jahren. Die Sucht- und Drogenberatung findet das Angebot mehr als ärgerlich: Junge Nachwuchspolitiker, die gesellschaftlich Verantwortung übernehmen möchten und als Vorbild fungieren sollten, verschaffen Jugendlichen damit die Gelegenheit zum Koma-Saufen. Die angebotenen Getränke wie Xuxu-Shot und Waldmeister-Shot sind branntweinhaltig und für Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Der Jungen Union sind die geltenden Gesetze offenbar völlig egal. Die Wahlkampfparty soll übrigens unter dem Motto “Rot-Grün muß weg” laufen. Das geeignetere Motto wäre wohl “Junge Union: Unsere Gehirnzellen sind schon weg”.

Quelle: WE


 

08.06.09:

Herzlichen Glückwunsch zur Wahl Ihres Gemeinderates!

Herzlichen Glückwunsch, dafür wie ehrlich und fair sich Ihre Gemeinde gegenüber kleinen sich bewerbenden Gruppierungen verhalten hat.

Dem grundlegenden ur-demokratischen Motto: „Die Freiheit ist immer nur Freiheit des Andersdenkenden“ sieht sich die Gemeinde offensichtlich ebenso verpflichtet wie wir.

Wir möchten uns herzlich bei allen unseren MitbürgerInnen bedanken, die uns durch ihre Stimme ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Ebenso bei allen die uns auf verschiedenen Wegen unterstützt haben und mit uns in Kontakt getreten sind.

Wir blicken auf eine außergewöhnliche Wahl zurück, deren Ausgang aufgrund des Listen-Surfing einiger Kandidaten bis zum Schluß spannend geblieben ist. Dabei haben wir die schwere Herausforderung angenommen einen Wahlkampf der auf Inhalten beruht zu führen. Die hierfür notwendige Recherche und Organisation von Veranstaltungen und Vorträgen, das Arrangieren von Informationen, um unsere Mitbürger auf wichtige Themen hinzuweisen, bedeutet auch ein großes Maß an persönlichem Gewinn für uns selbst. Deswegen wollen wir, anstatt das Wahlergebnis zu analysieren, mit unserem Achtungserfolg andere ermutigen sich politisch zu engagieren. Politik bedeutet Verantwortung für die Mitgestaltung seines eigenen Lebensumfeldes zu übernehmen.

Sie können sich darauf verlassen, daß Wir in Keltern (WiK) uns auch weiterhin für unsere Kernthemen; Basisdemokratie, Ökologie und Soziales in Keltern einsetzen werden. Um Ihnen einen kritischen Blick auf verschiedene Entwicklungen, auftretende Probleme und mögliche Lösungsmodelle zu ermöglichen, planen wir auch zukünftig außerparlamentarisch zu arbeiten.

Bevor wir nun unsere weiteren Aufgaben angehen, freuen wir uns zuerst darauf uns am 20.6. auf dem Wiesenfest das vom Ellmendinger Jugendzentrum veranstaltet wird zu erholen.

In diesem Sinne wünschen wir allen Gemeinderäten der kommenden Legislaturperiode eine ruhige und erfolgreiche Hand für das Wohlergehen der Orte in denen wir leben.

Ergebnis für WiK:
799 Stimmen: Matthias Böttcher
599 Stimmen: André Ott

Gesamt: 1398 Stimmen (2,19%)

 

Das Vortrags-Manuskript zum EU-kritischen Vortrag Das Ende unseres Grundgesetzes oder das EU-Ermächtigungsgesetz von Lissabon“gibts hier als PDF: Vortrags-Manuskript

 


 

27.05.09:

Wir laden Sie herzlich ein zu einem EU-kritischenVortrag zum Thema:

Das Ende unseres Grundgesetzes oder das EU-Ermächtigungsgesetz von Lissabon“

mit dem Gastreferenten Herbert Ludwig, ehemaliger Waldorfschullehrer.

Wann: Donnerstag, den 4. Juni 2009, um 19:30 Uhr

Wo: Im Gasthaus Löwen, Keltern, Durlacherstr. 10

Ein kritischer Vortrag zur Europäischen Union. Es werden EU Fragen erörtert, die von den politischen Parteien nachhaltig ignoriert werden. Wie halten wir es mit den Lissaboner Verträgen der EU, die nach der gescheiterten EU-Verfassung ratifiziert wurden? Sind sie noch mit unserem deutschen Grundgesetz vereinbar? Sind die nationalen Parlamente und das Volk als Souverän noch in der Lage die zunehmende Abgabe von Kompetenzen an die EU zu überblicken und mitzugestalten?

Herbert Ludwig recherchierte die Entwicklung der letzten Jahre und geht in die Details. In der dem Vortrag anschließenden Diskussion besteht die Möglichkeit zu einem kritischen Dialog über die Entwicklungen in der EU.

 


 

17.05.09: Lösungsmöglichkeiten für die Finanzkrise erarbeiten


Obwohl Wir in Keltern (WiK) immernoch Wohlstand genießen und niedrige Arbeitslosenzahlen haben, wird die größte Wirtschaftskrise aller Zeiten auch unsere Regionalökonomie belasten. Bei der „Rettungspaket“ genannten Fütterung von Großkapitalisten und Geldjongleuren, werden alle Steuerzahler zur Kasse gebeten, ob sie etwas dafür können oder nicht. Deswegen möchten Wir in Keltern Handlungsmöglichkeiten aufzeigen die helfen können Keltern krisensicher zu machen und somit größeren Schaden von der Gemeinde abzuwenden.

Lange vor den aktuellen Problemen gab es bereits eine große Schieflage im Verhältnis zwischen Steuerzuflüssen und Infrastrukturerhalt/aufbau. So müssen Gemeinden ca. 70% der öffentlichen Infrastrukturaufgaben durchführen, erhalten aber im Gegenzug lediglich knapp 11% der Steuereinnahmen. Daher ist es notwendig, daß Gemeindeverwaltungen viel häufiger und in bisher ungekannter Lautstärke im Städtetag auf diese Ungerechtigkeit hinweisen. Man kann nicht immer alle großen Probleme auf das schwächste Glied einer Kette abwälzen, sonst drohen große Spannungen innerhalb der Gesellschaft. Das Geld fehlt, woher es nehmen?

Allerdings gibt es noch andere Ideen die direkt in Keltern umgesetzt werden könnten, ohne daß hierzu übergeordnete Stellen ihre Zustimmung aussprechen müssen. Eine tiefere Ursache der Krise ist, daß der Löwenanteil des vor Ort erwirtschafteten Geldes, anstatt im regionalen Wirtschaftskreislauf zu verbleiben, durch das Schuldgeldsystem in globale Märkte gepumpt wird. Alle gekauften Produkte enthalten im Preis Zinsen, die von Herstellern und Händlern eingerechnet werden, d.h. JEDER bezahlt die Kredite der Unternehmer mit und damit erhöht sich die Zinsbelastung der Privathaushalte beträchtlich ohne wahrgenommen zu werden. So klafft das Verhältnis zwischen dem kleinen Sparer und dem übergewichtigen globalen Großkapitalisten exponentiell auseinander.

Um die vor Ort erwirtschaftete Kaufkraft am Abfließen zu hindern, schlagen wir vor eine Regionalwährung in Umlauf zu bringen. Zusätzlich zum Euro eingesetzt kann ein alternatives Geldsystem nur in den angeschlossenen Geschäften der Region ausgegeben werden. Viele Geschäfte werden neue Kunden bekommen und dadurch höhere Umsätze erzielen. Dies fördert wirtschaftliche Kleinstrukturen und sichert dadurch Arbeitsplätze. Ein stetiger Geldfluß wird durch eine Umlaufsicherungsgebühr gewährleistet. Diese Gebühr wiederum kann in soziale, ökologische und gemeinnützige Projekte, Vereine u.ä.vor Ort reinvestiert werden. Sie trägt also auf verschiedenen Wegen zum Gemeinwohl bei und könnte uns als Rettungsboot dienen, wenn es infolge der aktuellen Krise zu Währungsturbulenzen kommen sollte.

Der Wohlstand einer Gemeinde kann am besten gedeihen, wenn der regionale Geldkreislauf intakt ist. Dazu benötigt es allerdings aufgeklärte Bürger die dieses Problem erkannt haben und bereit sind Lösungen umzusetzen.


Weitere Links zum Thema:

Prof. Bernd Senf: Analysen zum Zins/Zinseszins (Bereich Wirtschaft&Gesellschaft)

Regiogeld Netzwerk

NahGold (Regiogeld in unserer Nähe)

 


 

10.05.09: Veranstaltungshinweis: Bernd Senf – tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise

Professor Bernd Senf – wie machen wir unsere Volkswirtschaft krisensicher?

Diese Frage haben sich viele Menschen gestellt die am 20.3. der Einladung ins katholische Gemeindehaus Dietlingen gefolgt sind. In den Zeiten der Weltfinanzkrise scheint die Idee einen Volkswirtschaftler als Referent einzuladen nicht allzu weit hergeholt, allerdings handelt es sich bei Bernd Senf um einen wirklichen Vordenker, der bereits 1996 vor dem langfristig unvermeidbaren Eintreten dieser Krise gewarnt hat. Die in seinen Veröffentlichungen angemahnten Fehler in unserem Geldsystem, das auf mehr als fragwürdigen Grundlagen beruht, werden sehr klar deutlich und vor allem wird die Aufmerksamkeit auf die Ursachen der Krise gelenkt anstatt auf deren Symptome. Wie einst ihr politischer Ziehvater, sieht unsere Bundeskanzlerin, bereits Licht am Ende des Tunnels, obwohl die schwere der Folgen noch nicht einmal ganz absehbar geworden ist. In seinen lebendigen, leicht verständlichen Vorträgen entlarvt Professor Senf sämtliche Rettungspakete und Lösungsversuche als oberflächlich und erlaubt Einblick auf bisher kaum beachtete Alternativen.

Leider konnte er seinen Vortrag bei seinem Besuch in Keltern nicht wirklich in voller Länge und Ausführung entfalten. Da Wir in Keltern schon seit einiger Zeit mit Bernd Senf kooperieren und uns für die Umsetzung seiner Lösungsmodelle einsetzen, möchten wir allen interessierten BürgerInnen die Gelegenheit geben seinen Vorträgen zu lauschen. Deswegen möchten wir sie herzlich einladen am:

Samstag den 16.5.2009 ab 18:00 Uhr

im: Gartenpavillon des Naturkostladen Weiler (Mühlbachstraße 9)

unserem Videoabend mit dem Titel:

Bernd Senf – tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise

beizuwohnen. Es werden Aufzeichnungen von Bernd Senfs Vorträgen zu diesem Thema auf einer großen Leinwand gezeigt, anschließend laden wir sie dazu ein mit uns über den Inhalt zu diskutieren. Offizieller Beginn der Veranstaltung ist 18:00, die Videovorführung beginnt je nach Helligkeit etwas später. Da Wir in Keltern nicht immer vom Wetter verwöhnt werden, legen wir ihnen nahe, wärmende Kleidung mitzubringen.

Informationen darüber, wie sie Professor Bernd Senf im Internet finden und seine Videovorträge herunterladen können, erhalten sie hier .


 

28.04.09: Aus aktuellem Anlaß etwas zum Thema Gentechnik

Können wir die Folgen des Gentechnikeinsatzes abschätzen? Was sind eigentlich die Folgen?

Beispielsweise zeigt die Situation in den USA eindeutig, daß mit dem großflächigen Anbau von Genmais (62,5 Mio ha) keine Steigerung des Ernteertrags zu verzeichnen ist. Eine verbesserte Ernährungssituation, wie von den Genkonzernen versprochen, ist also nicht die Folge.

Stattdessen lassen sich mit traditionell gezüchtetem Saatgut Ertragssteigerungen erzielen, was vor allem auf eine Verbesserung der landwirtschaftlichen Praxis zurückzuführen ist.

Stattdessen führt der Anbau von genetisch veränderten Organismen (GVOs) zum vermehrten Einsatz von noch aggressiveren Spritzmitteln. Um der Resistenzbildung von sog. „Superunkräutern“ entgegenzuwirken, werden nicht nur die Herbizide immer stärker, sondern auch die Fruchtpflanzen dahingehend verändert, daß sie diese Gifte tolerieren. Dabei wird die durch Dosis und Wirkungsgrad der Mittel erhöhte Gefahr für das Grundwasser und den umgebenden Lebensraum vollkommen außer Acht gelassen.

Großkonzerne wie z.B. Monsanto oder Bayer dürften ohnehin kaum Interesse haben, Pflanzen zu züchten die sich gegen Schädlinge und Begleitvegetation besser behaupten können, da sie sowohl mit Saatgut als auch an Spritzmitteln Geld verdienen. Dabei ist zu beobachten, daß die beiden Faktoren Spritzmittel und Pflanze immer stärker aufeinander abgestimmt werden, sodaß auf Dauer der Anbau von GVOs die dazu passenden, teuren Chemikalien zwingend notwendig machen wird. Dadurch können die Agrarkonzerne immer mehr Macht über die Volksernährung erlangen. Monsanto fühlt sich bereits so mächtig, daß sie sich kurzerhand über das beschlossene Aussaatverbot hinwegsetzen.

Monsanto hält Patente auf die gentechnischen Veränderungen in ihren Pflanzen, auch nachdem der Konzern das Saatgut an die Bauern verkauft hat, betrachtet er die Veränderungen als sein Eigentum. In sog. Technologie-Nutzungsvereinbarungen müssen die Landwirte unterschreiben, daß sie nicht einen Teil ihrer Ernte einbehalten, um ihn im nächsten Jahr auszusäen. Jedes Jahr müssen sie erneut das teure Gen-Saatgut kaufen. Bauern in armen Ländern müssen sich dafür verschulden. Der UN-Menschenrechtsausschuss untersuchte den Selbstmord von 200.000 Bauern in Indien und kam zu dem Schluss, dass „die extreme Armut der Kleinbauern durch die Einführung von Gen-Saatgut durch multinationale Unternehmen verschärft worden ist“ (Quelle: Bundesamt f. Naturschutz).

Fakt ist, daß Gentechnik in der konventionellen Landwirtschaft dahingehend fest verwurzelt ist, daß der Einsatz von Gift und die Verteilung von Subventionen mit der Gentechnik Hand in Hand einhergehen. Auf höchster EU-Ebene sind Mitarbeiter der großen Agrar/Chemiekonzerne als Berater tätig und können so die Prioritäten für die Verteilung von Subventionsmitteln zum Vorteil derjenigen Betriebe die mit Gentechnik und Chemie arbeiten gestalten.

In der öffentlichen Debatte der letzten Wochen haben sich vermehrt Politiker aus der Region Nordschwarzwald damit gebrüstet, daß bei uns keine GVOs angebaut werden, obwohl sich die Kommunalparlamente bisher wenig bis gar nicht mit dem Thema beschäftigt zu haben scheinen. Wir in Keltern schlagen den regionalen Parlamenten vor, ihre Freude über die gentechnikfreie Zone mit einem klaren Beschluß gegen den Einsatz von Gentechnik auf den Gemarkungen der Region zu vervollständigen.

Allein das Verbot für den Anbau von GVOs, verhindert noch lange nicht, daß genmanipulierte Nahrungsmittel bei uns im Umlauf sind.

Damit Keltern unabhängig, krisensicher und in Wohlstand leben kann, möchten wir den Verzicht auf Gentechnik und den damit verbundenen Einsatz von Umweltgiften belohnen, indem wir einen Markt für vor Ort erzeugte, gentechnikfreie Lebensmittel schaffen. Dies soll durch Information und kommunale Förderung geschehen, einige interessante Informationen dazu finden sie auf unserer Homepage verlinkt.

Weitere Links zum Thema:


Illegale Aussaht von verbotenem Gentech-Mais unter Polizeiaufsicht

Hintergrundinformationen von Campact zum Thema Gentechnik

Untersuchungen von Greenpeace

Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik"

 


 

23.04.09: Wir freuen uns darüber, daß unsere Veranstaltung zum Thema: „Direkte Demokratie praktisch anwenden“ am vergangenen Freitag im Landgasthof Rößle in Niebelsbach zahlreiche Interessenten gefunden hat. Es war ein sehr aufschlußreicher und informativer Abend, bei dem Christian Büttner, der Leiter des Landesbüros von „Mehr Demokratie e.V.“ grundlegend in die aktuelle Praxis der Bürgerbeteiligung einführte.

Desweiteren hat die Wählervereinigung „Wir in Keltern (WiK)“ frist- und formgerecht die Nominierung ihrer Liste eingereicht. Hiermit möchten wir uns bei Ihnen vorstellen:

Platz 1:

Matthias Böttcher
Matthias Böttcher

 

-1978 geboren in Heilbronn

-lebt und werkelt seit 10 Jahren in Keltern

-Beruf: Forstwirt

-Mitglied der IG Bauen Agrar Umwelt

Matthias Böttcher setzt sich schon längere Zeit in Arbeitervertretungen und allgemein für Menschenrechte ein, außerdem betreibt er alternativen Gartenbau und ist als Trainer im Judo-Club Pforzheim aktiv.

Platz 2:

André Ott
André Ott

 

-1978 geboren in Pforzheim

-lebt seit 31 Jahren in Ellmendingen

-Beruf: selbstständig

-Mitglied von „attac Deutschland“, mehr Demokratie e.V., Chaos Computer Club, Neue Impulse e.V.

André Ott ist Aktivist der globalisierungskritischen Bewegung und als Beirat der Keltern-Solar Projekte tätig. Seit 2008 befindet er sich in einer Ausbildung in ethisch basierender Landwirtschaft (Permakultur) durch Sepp Holzer in Österreich.

 

Wir in Keltern konzentrieren uns nicht auf Probleme, wir suchen nach Lösungen!

 


 

11.04.09: Obwohl WiK noch eine sehr junge Gruppierung ist und sich dieses Jahr zum ersten Mal zur Wahl stellt, sind die Akteure mit ihren Ideen und Anliegen nicht allein. Dahinter stehen viele andere Menschen und auch Gruppierungen, die bereits die selben Ziele formuliert und vertreten haben. Eine davon ist „MEHR DEMOKRATIE e.V.“ (http://www.mehr-demokratie.de), ein Verein der sich für die Pflege und den Erhalt des Wahlrechts einsetzt.

Von vielen Menschen als vollkommen selbstverständlich erachtet, existieren doch starke Tendenzen die den Fortbestand der Demokratie in ihrer jetzigen Form gefährden oder ad absurdum führen. Die EU greift mit ihrer geplanten Verfassung völlig ungeniert in die Rechtestruktur der einzelnen Länder ein und verdreht den Prozeß der Willensbildung durch die Souveränität des Volkes entscheidend.

So werden Sie zeitgleich zur Kommunalwahl am 7. Juni ebenfalls dazu aufgerufen ihre Stimme für das Europaparlament abzugeben. Es gibt jedoch bei dieser Wahl keine Wahlkreise und keine direkten Wahlvorschläge, lediglich Listen die dann auf europäischer Ebene ihrem Parteiblock zugerechnet und kontingentiert werden. Die Sitze im EU-Parlament und ihre Inhaber sind also längst verteilt, noch bevor die Wahl stattgefunden hat, wobei dem Wähler vorgegaukelt wird er entscheide sich für einen Kandidaten, bzw. ein Programm das seinen Vorstellungen von Politik am nächsten kommt. Darüber hinaus existieren in Form des EU-Ministerrats und der EU-Kommission noch viel mächtigere politische Gremien auf die der Wähler überhaupt keinen Einfluß besitzt.

Ein anderes Beispiel für das Kränkeln unserer Demokratie finden wir in den Kreistagen, dessen offizielle Aufgaben die Rechtsaufsicht über die Bürgermeister beinhaltet. Gleichzeitig sitzen viele Bürgermeister in dem Gremium das sie Kontrolliert. Wir in Keltern können uns darüber freuen, daß unser Bürgermeister Herr Pfeifer keine Ambitionen in Richtung Kreistag hegt.

In Pforzheim hat sich der Stadtrat ganz bewußt über den Bürgerentscheid gegen die Privatisierung der SVP hinweggesetzt. Da sich sowohl die Gesetze der EU, als auch die der Bundesrepublik gegenüber dem direkten Volkswillen sehr restriktiv zeigen, werden den Bürgern nach und nach immer mehr Möglichkeiten zur Mitbestimmung entzogen. Wir in Keltern setzt sich entgegen dessen dafür ein, daß Sie mehr zu sagen haben und zu diesem Zweck sind Bürgerentscheide erst der Anfang.

Um Ihnen einen genaueren Blick auf die Geschehnisse in der Politik in diesem Zusammenhang zu ermöglichen lädt die Wählervereinigung WiK alle interessierten BürgerInnen am kommenden Freitag den 17.4.2009 um 20:00 Uhr in den Landgasthof Rößle nach Niebelsbach (Schwabenstr. 44) ein. Dort wird Christian Büttner von Mehr Demokratie e.V. in seinem Referat von den Veränderungen des Wahlrechts berichten, die dafür notwendig sind, die Politik nach dem Willen der Bevölkerung zu gestalten.